So ausgelassen freute sich Björn Untiet nach dem
Schunkelstimmung bei der Krönung des neuen Königspaares
Stechen über die Entscheidung in der Schützenaue. Björn und Dajenne Untiet.
Burgsteinfurt - „Ich habe einfach ins Schwarze gehalten. Es war knapp.Und jetzt bin ich total begeistert, dass es geklappt hat.“ Ausgelassen hat sich Björn Untiet gestern Abend gefreut, als er als neue König der Friedhöfer Schützengesellschaft feststand. Lange mussten der Verein warten. Erst um 18.41 Uhr war im alles entscheidenden Stechen die Entscheidung gegen die Mitbewerber Lars Lammering, André Stagnet, Volker Wendland, Norbert Schröder, Manfred Gerdener und Dennis Dümmer gefallen. Untiet erreichte 29 von 30 Ringen. Zusammen mit Ehefrau Dajenne tritt er die Regentschaft im neuen Schützenjahr an. „Alles ist so aufregend“, freute sie sich mit ihrem Mann.
Nach dem Kommers am Samstagabend, bei dem die Vorjahresmajestäten Heinrich und Susanne Lünnemann zusammen mit vielen Schützen und Gästen bis in die frühen Morgenstunden den Auftakt zum Höhepunkt des Vereinsjahres gefeiert haben, ließ Oberst Jürgen Beermann die Schützen gestern Mittag am Veltruper Kirchweg antreten. Während des anschließenden Wettbewerbs in der Aue sorgten der CVJM-Spielmannszug und die Hollicher Blaskapelle für Stimmung sowie eine Tombola und Kinderspiele für Unterhaltung von Jung und Alt.
Am Abend strahlte dann das neue Königspaar bei der Proklamation mit der Sonne um die Wette. „Es war schwierig, aber Ihr habt es geschafft“, beglückwünschte Oberst Beermann das neue Regentenpaar. Die Throngemeinschaft bilden Torsten und Julia Nölleke, Tobias „Teddy“ und Marion Schwartke, Bernd Dreihus und Diana Resing, Niko und Yvonne Perrefort, Lars und Yvonne Lammering, Stefan und Stefanie Haarmann, Ludger „Ede“ und Heike Anderson sowie Dominik Hintzen.
„Wir wollten einfach mal etwas anderes ausprobieren“, erklärte Gaby Röber, 2.Vorsitzende, warum die Friedhöfer erstmals den Sonntag im Zelt auf der Schützenaue bei Musik von DJ Tobias ausklingen ließen.
Kehraus ist heute mit einem zünftigen Frühschoppen für Vereinsmitglieder. Am Abend lassen die Schützen das ereignisreiche Wochenende mit dem Festball, zu dem alle Freunde und Nachbarvereine eingeladen sind, wieder mit der Band „Night Time“ ausklingen. Damit ist die Burgsteinfurter Schützenfest-Saison beendet
DIE EHRUNGEN
| Heinrich Lünnemann wird König mit „Ansagen“ | |||
| BURGSTEINFURT „Wenn ich schon für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt werde, will ich das nur als König“, hatte Heinrich Lünnemann im Vorfeld des Schützenfestes Oberst Jürgen Beermann verraten. Er hielt Wort. | |||
Keiner der Konkurrenten war nur annähernd in Nähe dieser Zahl. Verstohlen drückte der neue König eine Träne weg, als ihn seine Ehefrau Susanne als Erste beglückwünschte. Danach wurde der strahlende neue Friedhöfer König auf den Schultern zum Bierwagen getragen, um dort das obligatorische Königsbier zu ordern. |
Auenkönig
Danach ging es wieder um Bier, genauer um ein 30-Liter- Fass Rolinck für den „Auenkönig“. Die Friedhöfer hatten sich dieses Verfahren ausgedacht, um an die 175-jährige Geschäftsverbindung der Schützen mit der Rolinck-Brauerei zu erinnern. „Wir sind die ältesten Kunden und freuen uns, dass wir unser Bier wie damals mit Pferd und Wagen abholen dürfen", begrüßte Oberst Jürgen Beermann gestern Nachmittag Rolinck-Geschäftsführer Thomas Bressem.
Gleich fünf Mal 29 Ringe
Die Schützen waren mit einer großen Abordnung vom Schützenhaus zu Brauerei gezogen, um dort ihr Bier zu holen. Danach zog man zur Schützenaue um den König, und dann den Auenkönig, zu ermitteln. 30 Besucher des Schützenfestes schossen um die 30 Liter. Und es wurde spannend. Denn fünf schafften bei drei Schuss 29 Ringe.
Doch einer war besser: Der Vorsitzende des befreundeten Vorstädter Schützenvereins traf die höchstmögliche Punktzahl von 30 Ringen und nahm aus den Händen des Friedhöfer Vorsitzenden Lars Dümmer das „Frischegetränk“ entgegen. Für die fünf knapp unterlegenen Mitbewerber lobte Oberst Beermann dann noch spontan ein 20 Liter Fass Freibier aus. „Hier soll heute keiner sagen, wir Friedhöfer sind nicht großzügig“, sagte er und konnte sich des Beifalls sicher sein.
Kunden seit 175 Jahren
Burgsteinfurt - Die Tradition zu bewahren hat für das Vereinsleben der Schützen einen hohen Stellenwert. Wenn sich daraus noch Verbindungen, so wie zwischen den Friedhöfern und der heimischen Brauerei Rolinck bilden, ist das für alle Beteiligten ein weiterer Grund, zu feiern.
175 Jahre Geschäftsbeziehung zu Rolinck. 175 Jahre heimisches Bier bei allen Aktivitäten des Schützenvereins. 175 Jahre Grund zum Feiern. Und dass sie feiern können und ihre Tradition aufrecht erhalten, bewiesen die Friedhöfer beim Marsch zur Rolinckbrauerei am Sonntagmittag. Dort erwartete sie Geschäftsführer Thomas Bressem mit zwei Pferdegespannen und einem 50-Liter-Fass leckerem Rolinckbier.
Prosten nach dem feierlichen Einzug (kleines Foto) auf 175 Jahre Freundschaft zu:
(v.l.) Ehrenkönig Werner Heins, Rolinck Geschäftsführer Thomas Bressem, Vorsitzender Lars Dümmer, Oberst Jürgen Beermann, König Dieter Köhler Fotos:
(-hgr-)
„Man kann es schon als Wunder bezeichnen, dass diese Beziehung so lange hält. Dies spricht nicht nur für die Qualität des Bieres, sondern vor allem für die Qualität der Freundschaft“ freute sich Thomas Bressem, Geschäftsführer bei Rolinck, über die lange Verbundenheit.
Und wie vor 175 Jahren zogen die Schützen dann mit Pferd und Wagen zum Schützenplatz, um dort das Fass anzustechen und die 50 Liter Freibier bei strahlender Sonne zu genießen. „Das habe ich auch noch nie gemacht“, zeigte sich ein lachender Lars Dümmer, Vorsitzender der Friedhöfer Schützen, sichtlich erfreut darüber, wie schnell 50 Liter Bier gezapft werden können.
Und dem Wunsch von Oberst Jürgen Beermann, „dass wir daran arbeiten, dass auch in Zukunft die Freundschaft bestehen bleibt“, entsprachen Schützen und Gäste bei den warmen Temperaturen gerne und genossen am Wochenende das schmackhafte Bier der Brauerei Rolinck.
VON HANNA GREMPLINSKI
BURGSTEINFURT Sie haben ihren König gefunden: Dieter Köhler regiert seit Sonntag die Friedhöfer Schützen.
Sie sind die Letzten im Burgsteinfurter Schützenfestreigen und machen es auch immer wieder besonders spannend. Die Friedhöfer Schützengesellschaft hat einen neuen Schützenkönig: Dieter Köhler konnte sich am Sonntag nach spannendem Stechen um exakt 17.23 Uhr gegen seine Mitbewerber Manfred Dümmer, Markus Dartmann und Helmut Greiwe durchsetzen.
Zu seiner Mitregentin erkor sich die neue Friedhöfer Majestät Gaby Röber.
Das neue Königspaar löst Olaf Göbel und Julia Speckmann ab, die im vorigen Jahr die Königswürde errungen hatten. Zur Throngemeinschaft zählen Andr Stagnet und Meike Dümmer, Dennis Dümmer und Angela Johnen, Heinrich und Susanne Lünnemann, Guido Münstermann und Sarah Parusel sowie Manfred und Maria Dümmer.
Montag, 07. Juli 2008 | Quelle: Münstersche Zeitung (Steinfurt)
BURGSTEINFURT Nein, einen Koffer hat er in Stemmert nicht mehr, wohl aber sein Fahrrad. Für Dechant Heinrich Blankemeyer ein willkommener Anlass, das Abholen des Drahtesels mit einem Abstecher zur Schützenaue am Veltruper Kirchweg zu verbinden. Ich bin ja schließlich auch Mitglied bei den Friedhöfern, erklärte Blankemeyer.Es lag sicher nicht nur am Besuch des ehemaligen Pfarrers, dass an diesem Schützenfesttag der Festplatz der Friedhöfer besonders glänzte. Die wahren Helden des Tages konnte Oberst Jürgen Beermann kurz vor der Krönung des neuen Königspaares nur mit Mühe auf den Krönungswagen locken.
Die bescheidenen Helfer des Vereins, die für das kleine Bedürfnis den passenden Rahmen gebaut haben, durften sich Lob und Anerkennung abholen. Mit einem Gutschein wurden diese Männer und Frauen für ihren Einsatz beim Toilettenbau belohnt.
Altes Königspaar haut auf die Pauke
Dass das Ringen um die Königswürde eindeutig der Höhepunkt des Schützenjahres ist, bewiesen die Friedhöfer mit einem ausgiebigen Festprogramm. Am Samstagabend durfte das alte Königspaar Olaf Göbel und Julia Speckmann beim Kommers noch einmal so richtig auf die Pauke hauen.
Und neu sind bei den Friedhöfern nicht nur das Königspaar des Schützenfestjahres 2008, Dieter Köhler und Gaby Röber, oder das Toilettenhäuschen. Nach der schmerzlichen Schließung des Vereinslokals von Fritz Preußners wurden erstmals Fahnen und Abordnungen beim neuen Vereinswirt Helmut Kuhl an der Wemhöferstiege abgeholt.
Schützenfest fuhr drei Tage unter Volldampf
Wenn alle Weichen und Signale auf freie Fahrt stehen, kann so ein Schützenfest drei Tage lang unter Volldampf fahren. Für die passende Begleitmusik sorgten im Schützenhaus The Lions, auf der Schützenaue und bei den Ausmärschen der CVJM-Spielmannszug und das Hollicher Blasorchester. Letzteres gab unter der Stabführung von Eckart Rummeling dann auch beim Platzkonzert sein bemerkenswertes Debüt.
Als Oberst Jürgen Beermann um 17.11 Uhr per Tusch zum Stechen um die Königswürde blasen ließ, stellten die Kinder ihre Spiele und die Erwachsenen ihre angeregten Unterhaltungen ein. Nach der feierlichen Proklamation präsentierte sich das neue Königspaar samt Throngefolge im Festzug der Friedhöfer Schützengemeinde. Anschließend wurde zum Königsball eingeladen.
Verdiente Mitglieder wurden geehrt
Natürlich wurden an den Schützenfesttagen auch verdiente Mitglieder geehrt:
Jubelkönigspaare:
Dienstag, 08. Juli 2008 | Quelle: Münstersche Zeitung (Steinfurt)

Das ist die neue Throngemeinschaft der Friedhöfer Schützengesellschaft um König Olaf Göbel und Königin Julia Speckmann.Fotos: Hanna Gremplinski
Dienstag, 03. Juli 2007 | Quelle: Westfälische Nachrichten / Steinfurter Kreisblatt (Steinfurt)
-hgr- Burgsteinfurt. Seit Sonntagabend steht auch der letzte neue Schützenkönig in Burgsteinfurt in diesem Jahr fest. Nach spanndendem Schießen hatte die Friedhöfer Schützengesellschaft 17.11 Uhr ihren neuen König gefunden. Olaf Göbel war es, der sich im alles entscheidenden Stechen gegen seine Mitkonkurrenten Holger Benölken, Dennis Dümmer, Jürgen Beermann, Hermann Buddemeyer sowie Daniel Antons durchsetzen konnte. Zusammen mit seiner Königin Julia Speckmann tritt er die Nachfolge für Stefan Peter und Meike Dümmer an.
Die haben sich bereits am Samstagabend auf ihren Abschied in einer ausgiebigen Feier im Schützenhaus vorbereitet. Viele Gäste und Abordnungen benachbarter Schützenvereine waren zum Kommers gekommen.
Sonnenschein begleitete den Schützenzug dann am Sonntag. Nach der Festansprache durch Oberst Jürgen Beermann erfolgte der Umzug durch die Straßen des Vereinsbezirks. Unmittelbar nach Eintreffen auf der neuen Friedhöfer Schützenaue begann das Ringen um die Königswürde. Die Zuschauer wurden mit Platzkonzerten des Schülerblasorchester des Gymnasiums Arnoldinum und des CVJM-Spielmannszuges unterhalten.
Kurz vor 17 Uhr wurde es spannend: Oberst Jürgen Beermann rief zum Stechen auf. Um 17.11 Uhr dann der Jubelschrei. Olaf Göbel hatte den Thron erklommen. Zu seiner Mitregentin erkor er Julia Speckmann. Zur Throngemeinschaft zählen Angela Johnen und Dennis Dümmer, Lucia und Bernd Rawert, Susanne und Heinrich Lünnemann, Theresa Rawert, Dagmar Radecke und Christian Huster, Gaby Röber und Dieter Köhler, Sandra Radecke und Philipp Kock.
Am Abend wurden Julia Speckmann und Olaf Göbel feierlich proklamiert. In einem großen Festumzug marschierten die neuen Majestäten mit ihrem Throngefolge und allen Schützen nebst Damen trotz des zwischenzeitlichen Regenschauers durch den Vereinsbezirk bis hin zum Schützenhaus. Dort wurden sie erneut von zahlreichen Gästen empfangen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.
Kehraus war gestern mit einem zünftigen Frühschoppen. Am Abend ließen die Schützen das ereignisreiche Wochenende mit Festball ausklingen. Der Burgsteinfurter Schützenfestreigen ist damit für dieses Jahr beendet.
Dienstag, 03. Juli 2007 | Quelle: Westfälische Nachrichten / Steinfurter Kreisblatt (Steinfurt)
Olaf will´s nochmal wissen
Burgsteinfurt - Bei den Friedhöfern wurde an diesem Wochenende ein ausgelassenes Schützenfest gefeiert, da war von Ferien keine Spur. Höhepunkt des Schützenfestes ist bekanntlich der Sonntag, der mit dem traditionellen Wecken beginnt, so auch in diesem Jahr. Mittags war Antreten am vereinseigenen Schützenhaus am Veltruper Kirchweg, wo die Fahnen zum Schützenfest geholt werden und der Toten der Friedhöfer Schützengesellschaft gedacht werden. Ehrungen Zahlreiche Schützen hatten sich dazu eingefunden. Geehrt wurden Hans Schlockermann, der vor 55 Jahren die Königswürde errungen hatte und Helmut Greiwe, der vor fünf Jahren König war. Ein besonderer Gruß galt den Jubelkönigen Wilhelm Bohnenkamp und Günter Gieldon. Geschmückte Straßen Unter musikalischer Begleitung des CVJM-Spielmannszugs und des Schülerblasorchesters ging es zum Schützenkönig 2006, Stefan Peters, in die Türkei und durch die rot-gelb-geschmückten Straßen der Stadt zum Schützenplatz Schützenaue, um den König 2007 zu ermitteln. Um 16.50 Uhr rief Oberst Jürgen Beermann die Kandidaten Holger Benölken, Dennis Dümmer, Jürgen Beermann, Hermann Buddemeyer, David Antons und Olaf Göbel ins Finale zum Stechen auf. Als bester Schütze bewies sich Leutnant Olaf Göbel, der geschultert den Schießstand verließ. Königsball Bereits 1994 hatte er seine Schießgenauigkeit unter Beweis gestellt und die Königswürde geholt. Zur Königin 2007 erkor er Julia Speckmann. Abschied nehmen hieß es für das Königspaar 2006: Stefan Peter und Meike Dümmer. Oberst Jürgen Beermann bedankte sich für das gelungene Schützenjahr. Unter ihrer Regie und mit ihrem Throngefolge hatte ein Jubiläumskinderschützenfest stattgefunden, das in die Geschichte der Friedhöfer Schützengesellschaft eingehen wird. "Ein voller Erfolg" "Das Fußballturnier aller Steinfurter Schützenvereine war ein voller Erfolg", dankte Beermann dem scheidenden König Stefan Peter, der zusicherte, dass es nicht das letzte Fußballturnier dieser Form bleiben würde, sondern dass er auch das nächste ausrichten werde. Heute Frühschoppen Am Abend wurde das amtierende Königspaar mit seinem Throngefolge vom Vereinslokal Preußners abgeholt. Die Schützenbrüder begleiten das neue Paar durch die geschmückten Straßen zum Königsball. Heute steht ein ausgiebiger Frühschoppen und ein Festball auf dem Programm, der sicherlich wie der Kommers am Samstag ein gelungener Abend werden wird. - bk Montag, 02. Juli 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Steinfurt) |
Kegelkotten neue Vereinsgaststätte der Friedhöfer-Schützengesellschaft e.V.
Internetpräsentation: Joh. Derix - Bilder/Bericht: Norbert Schröder
Am Mittwoch, dem 08. April 2005, um 19.30 Uhr fand die feierliche Übergabe des Fahnenschrankes aus den Händen von dem
ersten Vorsitzenden der Friedhöfer Schützengesellschaft e.V. Hans Schlockermann an das Vereinswirtepaar Inge und Helmut Kuhl statt.
Der alte Fahnenschrank hat somit wieder einen ehrwürdigen Platz im Kegelkotten gefunden.
Neuer Friedhöfer Außenposten
Auf der Suche nach einem neuen Platz für den Fahnenschrank der Friedhöfer Schützengesellschaft wurden die Friedhöfer im Kegelkotten an der Wemhöfer Stiege fündig. Die Aufgabe der von Fritz Preußners geführten "Altdeutschen Gaststätte" auf der Kirchstrasse zwang zur Anschlusssuche.
Inge und Helmut Kuhl hießen die Friedhöfer bei der Einbringung der 3. Vereinsfahne von 1989 herzlich willkommen. Der 1. Vorsitzende Hans Schlockermann sprach einige vorbereitete Worte zur Bedeutung und Geschichte der Fahnen, derer man sich seit 1839 erfreut. Eigens zu deren Erwerb ließen die Friedhöfer vor fast 170 Jahren ein Schützenfest ausfallen. Sie enthält lediglich die Vereinsinitialen "F. S. G".

Über Vereinsfahnen aus vornapoleonischer Zeit ist nichts konkret bekannt. 1923, im Jahr der großen Inflation nach dem 1. Weltkrieg wurde die 2. Fahne in Bad Godesberg für 14.400 Reichsmark erstanden.

Ihre Inschrift lautet "Einigkeit macht stark". Die Bilanzsumme der Friedhöfer in 1923 betrug lt.
Kassenbuch über 16 Billionen Reichsmark. Da dürfte die Finanzierung ein weniger großes Problem
gewesen sein.

Die 3. Fahne wurde 1989 - im 150sten Jahr des Bestehens der Fahne von 1839 - eingeweiht. Sie wurde quasi in Heimarbeit nach einem Entwurf von Angelika Lünnemann erstellt. Neben weiteren fleißigen Helferinnen sind in erster Linie Hilde Börger und Erika Eyink für ihre Erstellung verantwortlich zu nennen. Sie trägt die Inschrift "Altes erhalten - Neues gestalten".
Diese Fahnen geleiteten den Verein auf verschiedene Schießplätze, die Hans Schlockermann in Erinnerung brachte. Nach den 3 Plätzen im Bereich des Dumter Weges und der Kommende zieht man nun mit ihnen zum Schießplatz "Schützenaue", dem ersten in Vereinseigentum befindlichen Platz zwischen den Bahnen unweit des Schützenhauses.
Selbstverständlich fand man anschließend in den vorderen Räumlichkeiten des Kegelkottens reichlich Gelegenheit, sich mit dem neuen Vereinslokal anzufreunden.
Nach einigen Getränken gab es keinerlei Sprachschwierigkeiten, man saß noch bis spät in der Nacht gemütlich beisammen.